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Seit 2008 wird das Programm der Familiengruppe von 3 Familien gemeinsam gestaltet. Unseren Einstand hatten wir mit einzelnen Programmpunkten im Jahr 2007. Damals lag die Leitung der Familiengruppe noch in den Händen von Thomas Vogel, der uns aber auch weiterhin gemeinsam mit Frank Eden, Leiter der Klettergruppe und Jugendreferent bei Besuchen der Kletterhalle fachlich unterstützt.
Bei der Gestaltung unseres Programmes legen wir Wert darauf, Ideen weiterer Familien ebenfalls aufzugreifen und auch die komplette Organisation einzelner Programmpunkte gerne einmal abzugeben, so dass im Großen und Ganzen für Jeden ein abwechslungsreiches Programm entsteht, bei dem es immer wieder Neues zu entdecken gibt.
Die Aktivitäten unserer Gruppe sind vorwiegend auf Familien mit Kindern im Altern von 6-10 Jahren ausgerichtet. Einzelne Programmpunkte sind aber durchaus auch schon für jüngere Kinder geeignet.
Im Zweifelsfall bitte einfach nachfragen. Sollte es Familien geben, die sich aufgrund unserer Altersstruktur überhaupt nicht angesprochen fühlen, kann ich nur darauf hinweisen, dass eine kurze email an familie@dav-offenbach.de dafür sorgen könnte, dass sich gleichgesinnte Familien zumindest finden und die ein oder andere Unternehmung auch zusammen starten können.
Wir hoffen auch im Jahr 2010 die eine oder andere Familie mit unserem Programm anzusprechen.
Die genauen Informationen zu den geplanten Aktivitäten werden ca. 1-2 Wochen vor den jeweiligen Terminen per email verschickt. Bitte beachten, dass teilweise im Programm angegebene Anmeldetermine vorab einzuhalten sind und sich vor allem die am Familienwochenende interessierten Familien sehr frühzeitig wegen der Zimmerreservierung melden sollten.
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Jahresbericht 2009
Angefangen mit unserem Rodelausflug in den Vogelsberg. Nach langem hin und her ob überhaupt ausreichend Schnee vorhanden sein würde, versicherte uns der Wirt des Bergrasthauses Herchenhainer Höhe am Vorabend, dass es zum Rodeln allemal reichen würde. Da es im Radio eine Sturmwarnung gab, informierten wir uns am nächsten Morgen auch noch über die Windverhältnisse vor Ort. Nachdem unseren Bedenken der Wind aus den Segeln genommen worden war, erreichte uns schon gestiefelt und gespornt ein Rückruf des Wirtes, dass der Wind jetzt doch eher zu stark für unser Vorhaben geworden wäre. Wir entschlossen uns trotzdem loszufahren und notfalls nur zum Mittagsessen einzukehren.
Strömender Regen auf der kompletten Hinfahrt ließen uns jedoch arg ins Zweifeln kommen, ob das tatsächlich die richtige Entscheidung war. Kaum hatten wir aber die Ortseinfahrt von Herchenhain passiert, erlebten wir unser weißes Wunder. Das, was auf der Autobahn Regen und Matsch war, sorgte hier schon seit Stunden für die Entstehung einer zauberhaften Winterlandschaft. Entzücken über den Anblick und Entsetzen darüber, dass es 2 Familien trotz Winterreifen nicht einmal bis auf die Höhe schafften, sorgten dafür, dass beim Parken und Warmeinpacken glatt ein „Familiengruppenmitglied" im Auto vergessen wurde. Nachdem wir dann also den Hügel erklommen und schon die ersten Rodelabfahrten hinter uns gebracht hatten, begegnete uns zum Glück eine Familie mit Hund. Auf die Frage „Martin, wo ist eigentlich unser Hund?" machte sich dieser schnellstens auf den Weg zurück zum Auto, um unseren treuen wartenden Gefährten endlich auch ins Schneevergnügen zu entlassen. Begeistert zeigte er allen, wie viel Spaß auch er am Schnee hat und jagte jedem Schneeball hinterher oder machte Wettrennen mit den Schlittenfahrern. Ausgetobt kehrten wir zum Mittagessen in das Gasthaus ein, worüber sich besonders der Wirt freute, da er uns trotz seines warnenden Anrufes noch als Gäste begrüßen durfte.
Der Besuch der Kletterhalle im Februar war eher mager besucht, was uns aber nicht daran hinderte, ein paar Stunden Seile zu knoten, Kinder zu sichern oder selbst ein paar Versuche an der Kletterwand zu starten. Der zweite Klettertermin im November musste aus organisatorischen Gründen leider ausfallen.
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Der Besuch der Kletterhalle im Februar war eher mager besucht, was uns aber nicht daran hinderte, ein paar Stunden Seile zu knoten, Kinder zu sichern oder selbst ein paar Versuche an der Kletterwand zu starten. Der zweite Klettertermin im November musste aus organisatorischen Gründen leider ausfallen.
Im April starteten wir zu unserem Familienwochenende und verbrachten mit 18 Personen 2 Nächte im Würzburger Haus in der Rhön. Der Bericht hierzu ist unten extra aufgeführt.
Über Christi Himmelfahrt wollten wir es uns im Harz im Ferienpark Bodetal gemütlich machen. Die vergesse Rückbestätigung der Vorreservierung sorgte jedoch dafür, dass wir uns im Februar erneut auf die Suche nach einer Unterkunft machen mussten. Fündig wurden wir mit dem Selbstversorgerhaus Waldwinkel, ein oberhalb von Bad Grund einsam im Wald gelegenes ehemaliges Hotel. Ausgestattet mit 6 Doppelzimmern, jeweils mit Dusche und WC stellte es für diese Mehrtagesfahrt die ideale Unterkunft zum Hüttentarif dar.
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Sauber und gepflegt sorgte es mit seinen einfach und rustikal eingerichteten Zimmern für ein heimisches Gefühl.
Hier begrüßten wir auch zum ersten Mal unser 2 Monate altes jüngstes Familiengruppenmitglied Louisa, die zukünftig sicher dafür sorgen wird, dass unser Programm auch ihr gerecht werden wird.
Im Harz konnte sie an der Premiere von Pipi Langstrumpf im Bergtheater von Thale teilnehmen, hielt beim Wandern so manches Nickerchen im Tragetuch und musste beim Besuch der Iberger Tropfsteinhöhle leider draußen warten.
Das Sektionsfest im Juni in Heubach war trotz mäßigem Wetter und organisatorischer Probleme mit dem Getränkehändler gut besucht und sorgte erneut für eine Durchmischung der verschiedenen Gruppierungen. Das Fest stellt gerade auch für interessierte Familien einen geeigneten Ort dar, unser Vereinsleben und die Mitglieder kennenzulernen. Schön war auch das Erscheinen einer neuen Familie, die mit den mitgebrachten Utensilien dafür sorgte, dass die Kinder stundenlang mit Specksteinarbeiten beschäftigt waren.
Da es wie immer schwierig ist, mehr als 1 Jahr im Voraus Termine für gemeinsame Unternehmungen zu vereinbaren, wurde die Obrunnschlucht im Odenwald erneut wieder nur von 2 Familien durchschritten, was uns bei schönem Wetter nicht daran hinderte, den Ausflug in die Natur in vollen Zügen zu genießen.
Der Besuch des längsten Barfußpfades Deutschlands (4,5 km) in Bad Orb im September war von der Terminwahl eher grenzwertig. Wir hatten aber wieder Glück und bekamen bei Sonnenschein nur bei den Querungen des Bachbettes kalte Füße. Besonders der 70 m lange Schlammweg stellte gehobene Anforderungen an die Teilnehmer. Anfangs noch mit Handseil gesichert, dann nur noch mit alle 2 m aufgestellten Holzpflöcken wurden besonders die letzten 20 m ohne jegliche Sicherungsmaßnahmen zum reinsten Balanceakt. Knietief im glitschigen Schlamm versunken kamen wir nicht gerade sauber im Ziel an. Nur die Kinder konnten an diesem Vergnügen nicht komplett teilnehmen, da sie teilweise drohten bis zum Hintern im Matsch zu versinken. Leider hatte keiner an diesem Tag ein Foto dabei, so dass hier auch keine unanständigen Bilder als Beweisstücke zu Schau gestellt werden können.
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Zum Abschluss gab es am 3. Oktober die Familienführung durch die Grube Messel, bei der wir in gut 2 Stunden Wissenswertes über Maarvulkanismus, Ölschieferentstehung und Fossilisation erfahren haben. Außerdem kamen wir zu dem seltenen Vergnügen einer Gruppe Grabungshelfer („Hobby"-Paläontologen) über die Schulter zu blicken. Im Randbereich konnten die Kinder sogar kurz auch selbst mal Hand anlegen. Hier hätten sie am liebsten noch ein paar weitere Stunden verbracht. Werbung im Freundeskreis sorgte dafür, dass wir mit 40 angemeldeten Personen die maximale Gruppengröße erreicht hatten und somit 2 weiteren interessierten Familien leider eine Absage erteilen mussten.
Adina Biemüller
Ostern 2010
März 2010 - Kinder-Akademie Fulda
Mai 2010 - Familienwochenende in der Rhön
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Erstellt am 12/03/2005 01:14 AM von admin
Aktualisiert am 08/13/2010 07:52 AM von admin
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